Grapefruitkernextrakt – ein natürliches Antibiotikum mit großem Einsatzgebiet

Grapefruitkernextrakt – ein natürliches Antibiotikum mit großem Einsatzgebiet

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Die Grapefruit ist eine Zitrusfrucht, die aus der Kreuzung von Orange und Pampelmuse entstanden ist. Das Fruchtfleisch ist äußerst schmackhaft und dank seines hohen Anteils an Vitamin C sehr gesund. Doch einen noch größeren Nutzen für die Gesundheit haben die Kerne und die Schale der Frucht. Der amerikanische Immunbiologe Dr. Jacob Harich entdeckte als erster die natürliche Heilkraft der Grapefruitkerne.

Er beobachtete 1980, dass die Kerne der Grapefruit auf seinem Komposthaufen kaum verrotteten. Sie schienen gegen eine Zersetzung durch Schimmelpilze, Fäulnisbakterien und Parasiten immun zu sein. In seinen Forschungen entdeckte Dr. Harich den Schutzmechanismus der Grapefruitkerne, die Bioflavonoide. Er konnte nachweisen, dass die Pflanzenstoffe des Grapefruitkerns auch im menschlichen Organismus Bakterien, Viren und Pilze abtöten. Die gesunde Wirkung der Grapefruitkerne ist mittlerweile durch zahlreiche Studien wissenschaftlich belegt.

Die Wirkung des Grapefruitkernextrakt als natürliches Antibiotikum

Grapefruitkernextrakt wird aus den gemahlenen Kernen und der Schale der Grapefruit gewonnen. Das natürliche Extrakt wirkt wie ein natürliches Antibiotikum, es ist antibakteriell, antiviral und fungizid. Außerdem wirken die Inhaltsstoffe antioxidativ, d.h. sie binden freie Radikale, die sich durch schädliche Umweltstoffe im Körper ablagern. Darüber hinaus hat der hohe Anteil an Vitamin E und C einen positiven Effekt auf das Immunsystem. Grapefruitkernextrakt wird dank seiner vielfältigen Wirkung zur Verbesserung zahlreicher Krankheitsbilder eingesetzt. Als Konservierungs- und Pflanzenschutzmittel sowie als Reinigungs- und Desinfektionsmittel findet Grapefruitkernextrakt ebenfalls Anwendung.

Medizinische Einsatzbereiche des Grapefruitkernextrakts

Die Einsatzmöglichkeiten des natürlichen Antibiotikums sind sehr vielfältig.


  • Mit einer Mundspülung aus Grapefruitkernextrakt kann entzündetes Zahnfleisch behandelt und einer erneuten Entzündung vorgebeugt werden.
  • Dank seiner antiviralen Eigenschaften hilft Grapefruitkernextrakt bei der Bekämpfung von Warzen, Schwielen und Hühneraugen.
  • Bei einem Wurmbefall des Magen-Darm-Trakts kann Grapefruitkernextrakt ebenfalls eingesetzt werden.
  • Außerdem heilt Grapefruitkernextrakt Candida-Infektionen, die als Scheidenpilz, Nagelpilz, Darmpilz oder im Mund- und Rachenraum auftreten können.
  • Bei Abgeschlagenheit oder chronischer Müdigkeit sowie zur Anregung des Immunsystems wird Grapefruitkernextrakt ebenfalls empfohlen.
  • Durch seine entzündungshemmenden Eigenschaften kann es auch zur Bekämpfung von Hautunreinheiten verwendet und zur Linderung von Blasenentzündungen eingesetzt werden.
  •  Auch Beschwerden des Magen-Darm-Trakts, wie Durchfall und Blähungen, die durch Viren, Bakterien oder Pilzbefall verursacht werden, können mit Grapefruitkernextrakt therapiert werden.

 

Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln

Der Bitterstoff Naringin ist in hoher Konzentration in Grapefruitkernextrakt enthalten. Im Magen wird es in das Flavonoid Naringenin umgewandelt. Durch seine hemmende Wirkung auf abbauende Enzyme beeinflusst es die Wirkung bestimmter Arzneimittel. Beispielsweise können Nebenwirkungen der Antibabypille, wie Brustspannen und Thrombosegefahr, verstärkt werden.

Auch bei der Einnahme von Lipid- und Blutdrucksenkern sollte auf Grapefruitkernextrakt verzichtet werden, da die Kombination ein unkalkulierbares Gesundheitsrisiko darstellen kann. Für Menschen, die an einer Zitrusfruchtallergie zu leiden, ist Grapefruitkernextrakt ebenfalls nicht zu empfehlen. Denn sie werden auch auf Grapefruitkernextrakt allergisch reagieren.

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