Assam Tee – aromatisch und gesund: Geschmack, Zubereitung und Wirkung

Assam Tee – aromatisch und gesund: Geschmack, Zubereitung und Wirkung

Assam Tee, © weyo - Fotolia.comAssam Tee, © weyo - Fotolia.com

Als Assam wird ein Tee aus dem gleichnamigen Anbaugebiet im Nordosten Indiens bezeichnet. Er wird sowohl als schwarzer als auch als grüner Tee angeboten und ist Bestandteil verschiedener Teemischungen wie beispielsweise im Breakfast- oder Ostfriesentee. Assam ist das weltweit größte zusammenhängende Anbaugebiet für Tee, in dem Tee seit den 1830er Jahren kultiviert und von dort aus nach Europa exportiert wird.

Geschmack von Assam Tee

Für den Geschmack des Assam spielt der Zeitpunkt der Ernte eine entscheidende Rolle. Nach der ersten Ernte, auch First Flush genannt, hat der Tee ein frisches, duftiges Aroma. Er weist einen hohen Koffeingehalt auf, ist sehr würzig und relativ bitter und eignet sich damit perfekt für die Zubereitung mit Milch oder Sahne. In Indien wird er aus diesem Grund besonders gerne als Chai getrunken.

Tee des Second Flush ist schwarz mit goldgelben Spitzen. Dieser ist bei Kennern äußerst beliebt, da er weicher, malziger und weniger bitter schmeckt. Die spezielle Süße erinnert dabei an Honig. Er schmeckt pur getrunken oder mit einem Schuss Zitrone oder Honig.

Zubereitung Assam Tee

Assam Tee hat ein sehr kräftiges Aroma. Während bei manchen Schwarzteesorten pro 250 Milliliter bis zu 4g Tee verwendet werden, reichen beim Assam daher 1 bis 1,5g völlig aus. Auf Teeeier oder ähnliche Filter sollte verzichtet werden, da diese verhindern, dass der Assam sein volles Aroma in der Tasse entfalten kann. Bevor der Tee mit Wasser übergossen wird, sollte dieses kurz stehen gelassen werden, damit es auf eine Temperatur von ca. 85 bis 90 Grad abkühlen kann.


Assam ist relativ widerstandsfähig gegenüber hartem Wasser, dennoch verschlechtert kalkhaltiges Wasser sein Aroma. Die optimale Ziehzeit beträgt drei Minuten. Eine deutlich kürzere Ziehzeit führt dazu, dass der Tee fade und wenig aromatisch schmeckt, wird er länger ziehen gelassen, werden dagegen vermehrt Bitterstoffe aus den Teeblättern gelöst, die den Geschmack negativ beeinflussen. Optimalerweise wird der Tee während der Ziehzeit abgedeckt, da so das volle Aroma erhalten bleibt.

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Wirkung von Assam

  • Assam Tee enthält viel Vitamin B1, das essenziell für das menschliche Nervensystem ist und auch als “Stimmungsvitamin” bezeichnet wird.
  • Die Polyphenole im Assam haben eine antioxidative Wirkung und können somit Zellschäden im Körper verhindern. Somit könnte er insbesondere bei der Vorbeugung von Krebs eine Rolle spielen.
  • Die im Assam enthaltenen Flavonoide stärken das Gewebe in Blutadern, wodurch Belagbildung in den Arterien vorgebeugt werden kann. Er kann so helfen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen und somit das Risiko von Schlaganfällen verringern
  • Auch eine positive Wirkung auf das Immunsystem wird dem Assam nachgesagt.

 

Wichtig ist, dass beim Assam wie bei allen Nahrungsmitteln gilt: Die Dosis ist entscheidend. Wird zu wenig Tee getrunken, kann sich seine positive Wirkung nicht richtig entfalten. Eine zu große Menge des Tees kann dagegen insbesondere aufgrund des enthaltenen Koffeins eine negative Wirkung auf den Organismus haben.

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