Wie Meditation das Hirn verändert

Wie Meditation das Hirn verändert

Meditation

Bei der Meditation geht es um Menschen, die die Meditation jeden Tag anwenden. Durch das regelmäßige Anwenden erreichen Menschen  mehr Selbstbestimmung und Zufriedenheit. Meditation fördert die Aufmerksamkeit und Achtsamkeit der Menschen. Auch Emotionen spielen beim Meditieren eine wichtige Rolle.

Die verschiedenen Methoden der Meditation

Bei der Meditation ist es möglich, sich auf den Atem zu konzentrieren oder auf unterschiedliche Objekte. Methoden der Meditation sind ein Wort wiederholen  oder im Geist durch den Körper zu wandern. Je nach dem, was für eine Aktivität angewendet wird, werden verschiedene Regionen im Gehirn aktiviert.

Die Wissenschaft hat Interesse an der Meditation

Mit den Themen Entspannung und Stressbewältigung befasst sich die Meditationsforschung schon seit langer Zeit. Untersuchungen zur Emotions- und Aufmerksamkeitsregulation sind in den letzten Jahren dazu gekommen. Das sich durch regelmäßiges Meditieren die Hirnstruktur verändert, darauf deuten die neuen Studien hin. Je mehr Zeit für das Meditieren verwendet wird, desto größer ist die Konzentration der grauen Substanzen (graue Nervenzellen).


Die Untersuchungen des Gehirns in Bezug auf die Meditation

Die Meditation wird inzwischen als eine Neurowissenschaft angesehen. Der Magnetresonanztomograph ist das wichtigste Hilfsmittel der Meditationsforschung. Die Hirndurchblutung von Versuchspersonen wird mit diesem Gerät gemessen. Die Wirkung von Meditationsübungen auf die Struktur und Aktivität des Gehirns kann damit objektiv nachgewiesen und untersucht werden. Die Aufnahmen die dabei entstehen, unterscheiden zwischen den weißen Faserverbindungen und den grauen Nervenzellen der Hirnrinde. Durch spezielle Auswertungsprogramme wird die Dicke der grauen Randschichten vermessen sowie deren Dickte und Volumen können ermittelt werden.

Selbst im Erwachsenenalter sind die emotionalen Schaltkreise im Gehirn nicht fixiert. Die emotionalen Schaltkreise im Gehirn weisen sogar im Erwachsenenalter ein hohes Maß an Formbarkeit (Neuroplastizität) auf. Das Gehirn von Erwachsenen entwickelt sich daher auch noch weiter. Bei Erwachsenen vollziehen sich weiter Veränderungen der Hirnstruktur. Es kommt umgekehrt allmählich auch zum Abbau grauer Substanzen. Wenn die Funktionen über lange Zeit nicht benötigt wurden, kommt es dazu, dass die grauen Substanzen abgebaut werden.

 Foto: © Václav Hroch – Fotolia.com

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