Yoga zum Entspannen

Yoga zum Entspannen

Yoga

“In der Ruhe liegt die Kraft”, sagt der Volksmund, und der hat nicht selten Recht. Dieses gilt ganz besonders, wenn es darum geht, den Körper mit der Seele in Einklang zu bringen. Das zu schaffen ist inzwischen aktueller denn je, schließlich wird das Umfeld, in dem sich viele Menschen täglich bewegen, immer unruhiger und kräftezehrender. Um einen schönen Ausgleich zum Alltagsstress zu bekommen, haben bereits viele Leute Yoga für sich entdeckt. Entgegen der landläufigen Meinung ist dieses allerdings alles andere als ein entspanntes In-sich-kehren.

Yoga (zu Deutsch etwa: zusammenbinden) kommt ursprünglich aus dem indischen Raum und ist eine Philosophie, die eine ganze Reihe geistiger und körperlicher Übungen umfasst. Seinen zeitlichen Ursprung hat Yoga um das Jahr 700 v. Chr. Zunächst galt Yoga als spiritueller Weg, der zum Großteil aus Meditation bestand und als Ziel die Erleuchtung hatte. Mit der Zeit erkannte man allerdings immer mehr die Vorteile der körperlichen Entspannungsübungen. Etwa 300 Jahre später manifestierten sich die Grundlagen und Übungen von Yoga, die noch heute gelten.

Bezeichnet der Begriff Yoga in Indien viele Wege um zu Gott zu finden, meint man in der westlichen Welt eher konkrete körperliche Übungen, die im Einklang mit dem Geist für Entspannung, Wohlbefinden und Gesundheit sorgen sollen. Bei uns ist Yoga ein Oberbegriff für ein ganzes Bündel von Techniken und Methoden, welche von Leiden befreien und Antriebskräfte zurückbringen sollen. Es ist anzunehmen, dass Yoga den Weg nach Europa und Deutschland durch die alternative Hippie-Bewegung in den sechziger und siebziger Jahren gefunden hat.

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Besonders im westlichen Raum wird Yoga in Unterrichtseinheiten vermittelt. Hier werden ruhige Körperhaltungen (so genannte Asanas), Atem- und Meditationsübungen sowie Phasen der Entspannung vermittelt und gemeinsam in einer Gruppe durchgeführt. Praktiziert werden unterschiedliche Stilrichtungen. Im westlichen Raum ist das so genannte Hatha Yoga weit verbreitet. Eine hier ebenfalls häufig praktizierte Unterform ist das körperbetonte Iyengar Yoga, bei der Anfänger auch einfach Hilfsmittel benutzen dürfen. Zusätzlich zu den traditionellen Richtungen werden im Zuge des Fitness-Trends auch immer wieder “neue” Yoga-Arten erfunden. Weit verbreitet ist hier das so genannte Power-Yoga.

Halbe Kopf-Kniestellung (Janu Sirasana):

  • Diese Übung beseitigt den Blähbauch. Dabei spielt auch Stress eine Rolle. Yoga wirkt entspannend. Außerdem massiert sie die Bauchorgane und baut dabei Fett ab.


Der Fisch (Matsyasana):

  • Der Fisch lockert Ihre Schultern und versorgt den Körper mit Sauerstoff. Dabei wird der Oberkörperbereich gedehnt und mobilisiert und das Herz-Kreislauf-System sowie die Tätigkeit der Schilddrüse angeregt.

Meditatives Atmen (Sat Kriya):

  • Mit dieser Übung kann man schlechte Stimmungen bekämpfen. Einer amerikanischen Studie zufolge haben 45 Minuten meditativen Atmens dieselbe Wirkung wie die Einnahme von Anti-Depressiva.

Der Schulterstand (Salamba Sarvangasana):

  • Der Schulterstand hält das Gedächtnis und den Geist fit. Sie üben die bewusste Atmung und stärken Ihr Selbstbewusstsein. Zudem wird bei dieser Übung die stabilisierende Muskulatur gestärkt und der Oberkörper gedehnt.

Die Augenübung (Yoni Mudra):

  • Schärfen Sie Ihren Blick. Mit dieser Übung werden Ihre Augenmuskel trainiert. Sie werden entspannt und Kopfschmerzen wird so vorgebeugt.

Toter Mann (Savasana):

  • Die beste Entspannung, die beste Meditationsstellung ist der tote Mann. Diese Übung wirkt auf Sie so entspannend, dass die Gefahr besteht, dass Ihnen die Augen zufallen. Sie dient zur Tiefenentspannung und bildet normalerweise den Abschluss der Sitzung. So hilft sie Ihrem Körper und Geist abzuschalten.

Die Schaukel (Lolasana):

  • Eine wunderbare Übung zur Durchblutung des Unterleibs, zur Festigung der Bauch-, Rücken- und Beinmuskulatur. Zudem wird die Lunge zusammen mit dem ganzen Oberkörper gedehnt und gestreckt. Die Schaukel gehört zu den Balance-Übungen die Ihnen helfen, mehr Standfestigkeit und Gleichgewichtssinn zu entwickeln. Zudem fördert diese Übung Ihre Konzentration.

Der Baum (Vrikshasana):

  • Der Baum ist eine ganzheitliche Übung im Yoga. Hier wird der Gleichgewichtssinn trainiert. Dies wiederum trainiert die stabilisierende Muskulatur (Bauch, Gesäß, Beinmuskulatur), und verbessert so Ihre Haltung. Die Übung wirkt harmonisierend und stabilisierend. Sie hilft Ihnen Bestimmtheit und Zielorientiertheit zu finden.

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Foto: © Kati Molin und Avesun – Fotolia.com

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