Wie wird man Buddhist?

Wie wird man Buddhist?





Die Entscheidung, den buddhistischen Lebensstil nachzueifern hängt vor allem mit der persönlichen Lebenseinstellung zusammen. Jeder kann in nur wenigen Schritten ein Stück Buddha in sein Leben integrieren. Dabei stehen frei verschiedene Alternativen zur Verfügung:

A) Die Lehre des Buddhas kann in verschiedenen Vorträgen, Büchern oder Seminaren kennen und schätzen gelernt werden

B) Des Weiteren besteht die Möglichkeit in ein buddhistisches Zentrum in der näheren Umgebung aufzusuchen. Hier können Sie persönliche Ratschläge genießen, die Ihnen im Alltag weiterhelfen können.

C) Der letzte Schritt ist, Buddha in den täglichen Ablauf einzubinden, andere Menschen zu unterstützen und gleichzeitig an der eigenen spirituellen Entwicklung zu arbeiten.



Sollten Sie sich für den konventionellen Weg entscheiden, Buddhist zu werden, so können Sie sich einer Zeremonie beteiligen, die Ihnen ihren Geist offenlegt und ihr positives Potenzial zur Gänze ausschöpft. Hierbei folgt man den drei wichtigen Juwelen des Buddhistentum.

Dabei wird zwischen dem Buddha-Juwel, dem Dharma- und dem Sangha- Juwel unterschieden die alle einer bestimmten Lehre folgen. In den Juwelen findet man die persönliche Zuflucht. Dies bedeutet, dass eine Erkenntnis folgt, die Gefühle sowie Erlebnisse und Ideen als vergänglich bezeichnen und ständig einer Veränderung unterzogen sind. Die vorher erwähnten Juwelen helfen einem dabei, den langen Weg dorthin finden zu können.




Das dazugehörige zeremoniell wird an einer buddhistischen Schule vollzogen, die mittlerweile immer häufiger zu finden sind. Vor allem in Großstädten kann schnell eine solche Buddha-Schule aufgesucht werden und sich einer Gruppe von Buddhisten anschließen. Wer sich dafür entscheidet, sollte dennoch kritisch sein und zuerst die Gruppe durchleuchten. Jede buddhistische Gemeinschaft kann den Glauben auf eine andere Art und Weise auslegen und sollte schlussendlich auch mit Ihren persönlichen Vorstellungen im Einklang stehen. Buddhas Lehre kann unterschiedlich ausgelegt und interpretiert werden. Das eigene Wohlbefinden spielt dabei eine wesentliche Rolle. Buddhas Wege sind vielseitig und offen für Neues.


Foto: Ulrich E. K. Schmidt  / pixelio.de