Urlaub in Indonesien

Urlaub in Indonesien

Reisterrassen auf Bali

Traumhaften Strandurlaub, eine fremde Kultur entdecken oder eine vielfältige Umgebung in einem fremden Land bestaunen sind die häufigsten Gründe für eine Reise. Den Strandurlaub verbringen Deutsche gerne auf Mallorca, fremde Kulturen entdecken sie bereits in Bayern und eine vielfältige Umgebung findet man spätestens am Bodensee. All das kann man aber viel größer, schöner und vor allem exotischer in einem einzigen Land erleben – in Indonesien.

Der Inselstaat im Indischen Ozean

Indonesien hat rund 237 Millionen Einwohner, von denen die meisten auf der Hauptinsel Java zu Hause sind. Hier liegt auch die Hauptstadt Jakarta, welche unbedingt besucht werden sollte. Das Stadtbild wird vom Einfluss der muslimischen Bevölkerung geprägt, es warten Moscheen, Basare und Tanzveranstaltungen auf die Touristen. Überall lassen sich aber auch Überreste der Kolonialzeit finden. Alte Residenzen wurden zu modernen Museen umgebaut, das bekannteste ist das Jakarta Museum. Es befasst sich mit der Geschichte Javas und war früher Sitz der niederländischen Kolonialregierung. Das Museum ist sehr zu empfehlen, da viele alte Möbel, Waffen, Landkarten und Relikte die Zeitgeschichte lebendig werden lassen. So können auch die Kleinen an die fremde Kultur herangeführt werden.

© Alexandar Todorovic – Fotolia.com

Gleich eine ganze Reihe alter Gebäude finden Sie am Großen Kanal. Er diente als Warenlager und Handelsplatz, von hier aus dirigierten die reichen Kaufleute ihre Geschäfte in die ganze Welt. Wenn es weiter Richtung Süden geht, kommt man nach Chinatown. Die engen Gassen mit ihren kleinen Läden und Restaurants versprühen besonderes Flair. Ebenfalls im Süden gelegen ist der Themenpark Taman Mini Indonesia Indah. In ihm ist ganz Indonesien im Kleinformat dargestellt. Er bietet einen Ort der Ruhe in der hektischen und lauten Metropole.

Hitze pur – Strandurlaub auf Bali

Wer sich eher für den Strandurlaub entscheidet, kommt an Bali nicht vorbei.


  • Auf der Insel herrscht das ganze Jahr über warmes Wetter.
  • Bereist werden sollte Bali aber nur von April bis September, das restliche Jahr über regnet es fast jeden Tag.
  • Die überwiegend hinduistische Bevölkerung freut sich jedes Jahr über vier Millionen sonnenhungrige Touristen.
  • Daher ist es kaum verwunderlich, dass die touristische Infrastruktur gut ausgebaut ist. Lange Sandstrände und luxuriöse Hotels mit großen Pools sorgen jedes Jahr aufs Neue für große Begeisterung.

Trotz der schrecklichen Anschläge in den Jahren 2002 und 2005 gilt Bali als sicher. Gerade in Urlaubsorten wurde kräftig in die Sicherheit investiert. Wer auf Bali nicht nur in der Sonne entspannen will, sondern auch etwas sehen möchte, sollte die Subak-Landschaften besuchen. Bei dem UNESCO Weltkulturerbe handelt es sich um riesige Bewässerungsgemeinschaften, in denen Reis angebaut wird. Die Reisefeldtrassen auf Bali sind umgeben von einer saftigen und grünen Flora und strotzen nahezu vor Leben.

Die Vulkaninsel Java

Die Hauptinsel Java ist fast komplett vulkanischen Ursprungs. Noch heute gibt es auf der Insel 38 Vulkane, einige von ihnen sind immer noch aktiv. Sie geben der Landschaft Javas ein einzigartiges Bild. Von den Vulkanen aus erstrecken sich zahlreiche Flusssysteme, aus denen die großen Mais-, Tabak- und Kaffeeplantagen bewässert werden.

Kulturell gesehen ist Java ebenfalls vielfältig. Zwar ist die heutige Bevölkerung zum Großteil muslimisch, dennoch können Touristen immer noch Überreste aus der buddhistischen und hinduistischen Zeit begutachten.

Das Weltkulturerbe Borobudur ist eine der größten buddhistischen Tempelanlagen der Welt. Das stufenförmige Gebilde wurde zwischen 750 und 850 während der Herrschaft der Sailendra Dynastie erbaut. Die Anlage zieren zahlreiche Buddha Statuen und andere Relikte vergangener Tage. Vom höchsten Punkt des Tempels hat man einen einzigartigen Blick über die umliegende Landschaft. Soweit das Auge reicht kann man nur Berge, Wälder und grüne Wiesen erblicken.

Eine große hinduistische Tempelanlage hingegen ist Prambanan. Ebenfalls zum Weltkulturerbe der UNESCO ernannt, bietet es eine komplett andere Architektur als Borobudur. Die Anlage setzt sich aus acht Hauptschreinen und über 250 einzelnen Tempeln zusammen. Dabei sind besonders die drei Schreine der wichtigsten Götter der Hindus sehenswert. Sie sind ca. 50 Meter hoch und stehen genau in der Mitte der Anlage. Alle anderen Tempel sind auf sie gerichtet. Leider sind viele weitere Bauten durch den nahe gelegenen Vulkan Merapi verschüttet oder beschädigt worden. Die Restaurierungsarbeiten sind aber in vollem Gange.

© Volker Haak – Fotolia.com

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Foto (oben): © efired – Fotolia.com

 

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