Sinharaja Forest auf Sri Lanka

Sinharaja Forest auf Sri Lanka

Sinharaja Forest auf Sri Lanka

Im südlichen Teil der Insel Sri Lanka befindet sich das letzte unberührte Regenwaldgebiet der Region. Im Naturschutzgebiet Sinharaja Forest werden Sie auf fast 19.000 Hektar Fläche zahlreiche Pflanzen- und Tierarten entdecken. Für viele unterschiedliche Vogelarten bietet der Sinharaja Forest einen einmaligen Lebensraum. Aber auch Hirscharten, Wildschweine und vielleicht sogar einen Leoparden können Sie dort vor die Kameralinse bekommen. Das Gebiet, das durch die UNESCO 1989 zum Weltkulturerbe ernannt wurde, gilt als besonders schützens- und erlebenswert.

 

Einzigartige Tier- und Pflanzenwelt im Sinharaja Forest

Der Sinharaja Forest auf Sri Lanka wird von den Flüssen Gin Ganga im Süden und dem Koskulana Ganga im Norden begrenzt. Eine Erkundungstour können Sie hier allerdings nicht per Jeep erledigen. Denn der Nationalpark ist nur zu Fuß mit einem Guide zu erkunden.

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  • Das Naturschutzgebiet besteht zum größten Teil aus dem Regenwaldgebiet, aber zum Teil auch aus einem Sekundärwald.
  • Die Bäume im Regenwald erlangen eine Größe von bis zu 45 Metern.
  • Die darunterliegende Baumwipfelschicht ragt etwa 30 Meter in die Höhe.
  • Insgesamt gibt es hier weit über 200 unterschiedliche Baumarten zu entdecken, die nur auf Sri Lanka zu finden sind.
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Auf einer Erkundungstour durch den Sinharaja Forest finden Sie außerdem die höchste Anzahl an endemischen Tierarten der Insel vor. Denn insgesamt beheimatet der Wald allein schon über 40 Reptilienarten, wovon etwa 20 Endemiten sind. Endemiten sind Tierarten, die nur in einem sehr kleinen Verbreitungsgebiet vorkommen und nirgendwo anders auf der Welt zu finden sind.

Auch Giftschlangen, wie die Ceylon Lanzenotter oder die Ceylonesische Krait fühlen sich in diesem tropischen Regenwaldgebiet besonders wohl, genauso wie eine große Zahl unterschiedlicher Amphibien. Gehören Sie zu den leidenschaftlichen Vogelbeobachtern, dann kommen Sie im Sinharaja Forest jedenfalls voll auf Ihre Kosten. Denn von den über 150 verschiedenen Vogelarten sind sogar 18 ausschließlich im Sinharaja Forest auf Sri Lanka zu finden.


Recht oft ist auch der Weißbartlangur, eine Affenart aus Sri Lanka, zu beobachten, genauso wie die Känguru-Eidechse und unterschiedliche Leguanarten. Die wenigen Leoparden-Exemplare, die hier noch leben, lassen sich allerdings nur nachts blicken. Bevor der srilankische Löwe ausstarb, fand auch er in diesem königlichen Schutzgebiet ein einzigartiges Rückzugsgebiet.

Nützliches für ein Abenteuer im Regenwald

Um die beste Reisezeit für einen Besuch in den Nationalpark Sinharaja Forest zu finden, müssen Sie sich in jedem Fall auf tropische Klimabedingungen einstellen:

  • Je nach Höhenlage betragen die Tagestemperaturen zwischen 25 und 32 Grad Celsius.
  • Nachts erreicht es eine Wärme von etwa 18 bis 22 Grad Celsius.
  • Die durchschnittliche Niederschlagsmenge im Sinharaja Forest beträgt zumeist zwischen vier- und fünftausend Millimeter pro Jahr. Das bedeutet grob gesagt, ständig prasselnder Regen.
  • Nur in den eher trockenen Monaten August bis September, sowie Januar bis Anfang April gibt es auch trockenere Phasen.
  • Allerdings herrscht im Regenwald eine Luftfeuchtigkeit von mehr als 85 Prozent.
Worauf Sie sich bei Ihrer Reiseplanung zum Sinharaja Forest noch einstellen müssen, ist die beträchtliche Menge an Blutegeln, die Sie dort wahrscheinlich antreffen werden. Grundsätzlich stellen diese Tierchen allerdings kein Problem dar, solange Sie gut dagegen ausgerüstet sind. Dazu ist ausreichend Salz und ein Feuerzeug, um die Blutegel abzubrennen, eine wirksame Methode. Dafür entschädigen traumhafte Wasserfälle und idyllische Hängebrücken und belohnen Sie mit einem abenteuerlichen Aufenthalt in unberührter Natur.

Hinweis: Die Bilder enstanden auf meiner Sri-Lanka Reise im Februar 2015. Einen weiteren Bericht über den Ort Bentota finden Sie hier.

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