Siddhartha Gautama: Der historische Buddha

Siddhartha Gautama: Der historische Buddha

Wer war Buddha? Buddha bedeutet “der Erwachte” und bezeichnet im Buddhismus jemanden, der Bodhi (Erwachen) erfahren hat. Darüber hinaus ist der als Siddhartha Gautama geborene Buddha Shakyamuni als historischer Buddha bekannt. Er trug mit seinen Lehren maßgeblich zur Entstehung der Weltreligion Buddhismus bei. Doch wer war Buddha?

Siddhartha Gautama

Siddhartha Gautama wurde im heutigen Nepal, genauer in Lumbini, geboren. Seine Lebensdaten sind umstritten, jedoch um das Jahr 500 v. Chr. angesiedelt. Als Familienmitglied des Adelsgeschlechts der Shakya verbrachte er eine unbeschwerte Jugend, heiratete mit 16 und zeugte einen Sohn.

Der Weg von Siddhartha Gautama

Im Alter von 29 verlässt Siddhartha Gautama die heimischen Gefilde und nach Begegnungen mit einem Greis, einem schwerkranken Menschen und einem Toten wird ihm bewusst, wie vergänglich das menschliche Leben ist und das es kein Ausweichen vor Alter, Krankheit und Tod gibt. Er beschließt, sich auf die Suche nach dem nichtvergänglichen, dauerhaften Glück zu machen.

Die Suche

Er setzt sich mit den größten und besten Philosophien der damaligen Zeit auseinander, lebt in Askese, doch auch mit Mitte 30 konnte Siddhartha Gautama seine Suche noch nicht abschließen und das finden, was er wollte. Er beschließt, sich unter einen Feigenbaum zu setzen und verspricht, erst dann wieder aufzustehen, wenn er an sein Ziel gelangt ist. Nach einiger Zeit erkennt Siddhartha Gautama in der Tiefe der Meditation das vollkommene Wesen des Geistes – er ist erleuchtet, er ist ein Erwachter!

Buddhastatuen in einer Höhle am Mekong

Siddhartha Gautama als der historische Buddha

Buddha lehrt 45 Jahre lang über seine Erkenntnisse, das Streben nach nichtvergänglichem, dauerhaftem Glück, gründet sowohl Mönchs- als auch Nonnenorden und findet viele Anhänger seiner Lehre. Kurz vor seinem Tod bittet er seine Anhänger, seinen Lehren nicht blind und ohne Hinterfragen zu folgen. Sie sollen seine Erkenntnisse mit Hilfe von eigenen Erfahrungen im Leben überprüfen und ihre eigene Meinung darüber erfahren. Mit 80 Jahren stirbt Buddha Shakyamuni.

Foto: Manfred Schütze  / pixelio.de