Heliotrop Heilstein: Wirkung und Bedeutung

Heliotrop Heilstein: Wirkung und Bedeutung

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Der Name Heliotrop setzt sich aus den beiden griechischen Wörtern „heliou“ und „tropai“ zusammen, die übersetzt „Sonne“ und „Kehre“ bedeuten. Der Stein wird folglich häufig als „Sonnenwendstein“ bezeichnet und soll eine Verbindung zwischen Göttern und Menschen darstellen. Bereits im alten Ägypten waren sich die Menschen der mächtigen Wirkung des Steines bewusst, bis heute zählt er zu den bekanntesten Heilsteinen auf der ganzen Welt.

Wirkung

Der Heliotrop wirkt sowohl auf den Körper als auch auf den Geist. Er kann sowohl als Schmuckstück am Körper getragen werden, oder aber unter dem Kopfkissen liegen. Bei physischen Beschwerden hilft es, ihn direkt auf die betroffene Stelle oder noch besser auf die Thymusdrüse aufzulegen.


  • Seine Wirkung auf den Körper reichen von Verbesserung bei Herz-und Herzrhythmusstörungen, der Bluterneuerung und Stärkung der Abwehrkräfte.
  • Ebenfalls hat er eine positive Wirkung auf den Stoffwechsel, da er die inneren Organe wie Leber, Nieren und Milz, die maßgeblich am Stoffwechsel beteiligt sind, reinigen. Das führt ganzheitlich zu einem jugendlicheren Aussehen und Vitalität.
  • Bei Schmerzen im Ischias, Wadenkrämpfen oder Gicht kann er ebenfalls aufgelegt werden.
  • Auf Geist und Psyche wirkt er vor allem beruhigend, sodass Aggressivität und Nervosität gemindert werden.
  • Er hilft außerdem sich auf Wesentliches zu fokussieren, steigert die Konzentration und kann dauerhafte Müdigkeit vertreiben.
  • Schwangere nutzen ihn häufig, da er schlechte Energien fernhalten soll.

Er sollte darüber hinaus regelmäßig in einer Schale mit einem Hämatit entladen werden und mit einem Bergkristall wieder aufgeladen werden.

Herkunft

Der Heliotrop stellt eine Varietät des Chalcedon dar. Dieser stellt seinerseits ein Varietät des Minerals Quarz dar. Eine weitere Bezeichnung für den Heliotrop ist „Blutjapsis“ oder „Blutstein“. Beide Bezeichnungen sind jedoch irreführend, da ein Jaspis eine andere Struktur besitzt als der Helioptrop und ein Blutstein ist in der Regel ein Hämatit.

Gefunden wird er hauptsächlich in Brasilien, USA, China, Indien und Australien. Sogar in Schottland auf der Insel Rum gibt es Heliotropen, dort werden sie als „Bloodstone“ bezeichnet.

Aussehen

Im Mittelalter gingen die Menschen durch das Aussehen des Heliotropen davon aus, dass dieser mit den Blutstropfen Christi besprenkelt sei. Daher wird er neben „Blutstein“ auch als „Jesusstein“ oder „Märtyrerstein“ bezeichnet.

Die speziellen roten Einsprengsel am Heliotrop sind allerdings viel eher auf Eisenoxid zurückzuführen, welches bei der Austrocknung der Kieselsäure mit eingeschlossen wird. Neben den roten Einsprengseln ist der Heliotrop von hellgrüner bis dunkelgrüner Farbe und wird häufig als Schmuckstück verwendet. Er ist glänzend und sehr hart, daher kann er nicht ohne Weiteres gespalten werden.

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