Tipps gegen den Jetlag beim Flug nach Asien

Tipps gegen den Jetlag beim Flug nach Asien

Tipps gegen den JetlagTipps gegen den Jetlag

Durch das Durchfliegen von mehreren Zeitzonen gerät bei vielen Reisen auf Langstreckenflügen nicht nur die biologische Uhr durcheinander, sondern auch der Schlaf-Wach-Rhythmus. Der Passagier fliegt nicht nur in ein fernes Land, er trifft auch auf eine andere Zeit. Die innere Uhr tickt anders als im eigenen Land.

Symptome beim Jetlag

Symptome beim Jetlag können Depressionen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Magenprobleme oder Verdauungsprobleme sein. Der Körper braucht ca. einen Tag pro Stunde einer Zeitverschiebung um sich daran zu gewöhnen. Die Rede ist vom Jetlag.

Vor allen Dingen in Richtung Osten wie Asien, speziell Südostasien,wird der Jetlag von den Passagieren besonders stark empfunden. Denn bei einem Flug gegen Osten verringert sich der Tag, es gehen also während des Fluges einige Stunden verloren. Die Folgen eines Jetlags gleichen sich immer. Am Tag müde und in der Nacht hellwach. Appetitlosigkeit wechselt sich mit schlechter Laune ab und die Konzentration fehlt.

Was passiert im Körper beim Jetlag

Jede Zelle des Körpers hat eine biologische Uhr, jedes unserer Organe sogar gleich mehrere. Sie werden von einem kleinen Nervenknäuel im Gehirn gesteuert, dem Nukleus suprachiasmaticus. Dieser Kern unseres Gehirns ist verantwortlich für die Abläufe im menschlichen Körper. So sorgt er dafür, dass wir Müdigkeit empfinden sobald es draußen dunkel wird. Er beeinflusst unser Hunger- und Durstgefühl, unsere Körpertemperatur und auch die Verdauung. Dieser Kern unseres Gehirns wird gesteuert vom Sonnenlicht. Aber auch die Hormone spielen eine Rolle bei der inneren Uhr. Die Zirbeldrüse produziert Melatonin des Nachts. Das Melatonin nimmt ab, sobald es wieder hell wird.

Tipps bei Reisen gegen die Zeit

Der Schlafrhythmus stellt sich im Osten schneller um als der Darm, die Verdauung braucht oft länger. Bis sich alles wieder normalisiert hat, kann es Tage oder sogar Wochen dauern. Diese chaotischen Zustände kennt der Flugpassagier als Jetlag.

Dabei unterscheidet sich das empfundene Unbehagen von Person zu Person. Auch der Schlaftyp spielt eine Rolle dabei. Ist er Frühaufsteher so wird der Schlaf im fernen Osten weniger gestört, denn die innere Uhr arbeitet schneller. Darüber hinaus spielt auch das Alter eine Rolle, je älter die Person ist, desto härter trifft sie der Jetlag.


Aber mit ein paar Vorkehrungen vor der Reise kann dem Jetlag entgegengewirkt werden:

  • Es sollte ein Abflug mit günstigen Flugzeiten gewählt werden, Abflug am Abend und Ankunft am Morgen wäre die ideale Flugzeit.
  • Vorbereitung durch Änderung des Schlafrhythmus schon ein paar Tage vor dem Flug. So sollte man bei einem Flug nach Osten bis zu zwei Stunden früher zu Bett gehen und früher aufstehen.
  • Während des Fluges sollte auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden, dabei vorzugsweise Mineralwasser oder Saft trinken, keinen Alkohol.
  • Ist man am Reiseziel angekommen, so sollte man sich dem dortigen Tagesrhythmus anpassen. Schlafen und Essen zum neuen Zeitpunkt, tagsüber wach bleiben und zu Bett gehen wenn die Sonne untergeht.
  • In den ersten ein bis zwei Tagen sollten anstrengende Tätigkeiten vermieden werden.
  • Die Flugzeit sollte man so bequem wie möglich gestalten. Mit einer bequemen Hose und einem Shirt sitzt und schläft man besser als in steifen Jeans. Eine Decke verhindert das Auskühlen während des Schlafens.

 

Da Richtung Osten mehrere Zeitzonen überflogen werden, wird der Schlafrhythmus immens gestört. Es hat sich ein Mittel mit Melatonin bewährt. Dieses Mittel ist nicht als Schlafmittel für den Flug gedacht, sondern für den Jetlag, der meist danach folgt. Circadin, so heißt Melatonin als Medikament. Es lässt den Flugreisenden besser schlafen, wobei es das körpereigene Melatonin nutzt. Allerdings wurden Wechselwirkungen mit blutverdünnenden Medikamenten und Antiepileptika beobachtet, was die Einnahme über einen längeren Zeitraum einschränkt. Das Medikament sollte nicht während des Fluges, sondern erst am Zielort eingenommen werden. Es kann eine zu große Müdigkeit entstehen, die die Handlungsfähigkeit z.B. bei Notfällen einschränkt.

Bei der Ankunft sollte man dem Körper Zeit geben sich auf den veränderten Rhythmus einzustellen. Auch nach Urlaubsende sollten ein bis zwei freie Tage genutzt werden, damit der Körper sich wieder an die “alten” Gewohnheiten anpassen kann. Ein Jetlag stellt für den ganzen Organismus eine ziemliche Belastung dar. Gerade Schlafmangel macht dem Körper zu schaffen. Mit einer gesunden Ernährung und einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr kann dem entgegen gewirkt werden. Hilfreich ist auch die Einnahme von Präparaten mit Melatonin, die man aber erst am Zielort einnehmen sollte.

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 Foto (oben): © FlemishDreams – Fotolia.com

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1 Comment

  1. Schönes Video im Artikel.
    Es muss aber nicht immer gleich Medizin sein :) Das ist jedenfalls meine persönliche Meinung. Gerade zum Thema Südostasien passt Ayurveda ganz gut. Und da gibt es auch einige Naturheilmittel, wie z.B. eine Fußmassage mit Sesamöl. Hört sich komisch an, aber wirkt Wunder.

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