Verzicht auf elektronische Geräte im Buddhismus?

Verzicht auf elektronische Geräte im Buddhismus?

In den meisten Kulturen und Gesellschaften dieser Erde sind elektronische Geräte heute nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Man stelle sich nur einmal vor, wie aufgeschmissen man wäre, wenn man von heute auf morgen einfach auf seine Waschmaschine verzichten müsste, den Teig für die Pfannkuchen mühsam selbst anrühren müsste oder gar die Informationsvielfalt entbehren müsste, die uns Fernsehen und Internet heute wie selbstverständlich bereit stellen.


In einigen Kulturen jedoch, etwa bei strenggläubigen Buddhisten im fernen Osten, ist es üblich, auf die Errungenschaften der Zivilisation weitestgehend zu verzichten, die Menschen dort haben keine Autos, sondern steuern selbst weit entfernte Ziele noch ganz traditionell mit dem Eselskarren an. Auch auf elektrisches Licht wird verzichtet, hier behilft man sich auch heute noch mit Bienenwachskerzen und Öllampen. Das Essen wird nicht mit elektronisch betriebenen Mikrowellen warm gemacht, sondern traditionell über dem Lagerfeuer. Was wir uns in unserer modernen Welt nur sehr schwer vorstellen können, ist dort im fernen Tibet noch Alltag – der Verzicht auf Strom.

Foto: Dieter Wendelken / pixelio.de

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