Tiere im Buddhismus

Tiere im Buddhismus

Hunde sind nicht nur seit Jahrtausenden der beste Freund des Menschen. Hunde sind treue Begleiter, spüren wenn ihr Herrchen traurig, erfreut oder verängstigt sind. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Hunde im Buddhismus einen hohen Stellenwert besitzen. So werden im tibetischen Buddhismus den Hunden eine Seele zugesprochen, nicht viel anders als den Menschen.


So gehörten die kleinen Hunde und Katzen von jeher in Tibet zur Familie, die großen Hunde waren die Türwächter vor den Eingängen, an denen nachts keiner vorbei kam. Die menschliche Seele kann nach der tibetischen Lebensauffassung ohne weiteres auch in einem Hund wiedergeboren werden. Tibeter empfinden es grundsätzlich als Verbrechen, ein Tier zu töten, erst recht einen Hund. Die vielen streunenden Pariah- Hunde werden von den Lamas für auf die Erde zurückgekehrte Mönche gehalten, die in ihrem früheren Leben ihr Gelöbnis gebrochen haben und Mitleid verdienen, während die kleinen Tibet Terrier zu ihrer Familie gehört.

Foto: © s_shimko – Fotolia.com

So gesehen sind Hundebabies wie Menschenbabies. Sie brauchen viel Aufmerksamkeit und Fürsorge. Oft haben Eltern aufgrund von Arbeit jedoch nicht immer genug Zeit für ihr Kind. Darum werden Kinder während der Arbeitszeiten auch oft von Kindermädchen oder im Kindergarten von Kindergärtnerinnen betreut.

Warum sollte es nicht auch für Hunde gelten?

Gerade ein Hundebaby braucht am Anfang viel Liebe und Zuwendung. Doch dies ist leider in der heutigen Zeit nicht immer möglich. Ohne richtige Betreuung kann ein Hundebaby nicht richtig lernen sondern werden von ihren urtypischen Instinkten beherrscht. In einem späteren Phase ist es dem Tier nur noch nur noch sehr schwer abzugewöhnen. Daher ist es das beste, wenn man für das Tier eine Hundebetreuung finden kann, soweit man nicht anders in der Lage ist.