Shanghai – Das Tor zur Welt

Shanghai – Das Tor zur Welt

Shanghai Skyline

Die Skyline Shanghai´s ist weltberühmt und wird durch beeindruckende Wolkenkratzer geprägt. Die chinesische Industriestadt ist rund um die Uhr im Wandel und verändert sich im Minutentakt von einer einst provinziellen Struktur hin zur immer größer werdenden Mega-Metropole. Obwohl die historischen Bauwerke zunehmend von Neubauten verdrängt werden, ist die historische Kultur in ganz Shanghai omnipräsent und in jedem Winkel der Metropole spürbar. Es erstaunt daher nicht, dass diese Millionenstadt beeindruckt, wie kaum eine andere.

Vom kleinen Dorf zur Millionenmetropole

Historische Funde, die auf eine Besiedelung der heutigen Hafenstadt Shanghai schließen lassen, gehen etwa bis ins Jahr 4000 vor Christus zurück. Schon im Jahr 1264 gab es einen bedeutsamen Hafen, über den die Chinesen den Handel mit Baumwolle und anderen wichtigen Handelsgütern betrieben. Nach Beendigung des Ersten Opiumkrieges, spätestens jedoch in den 1920er Jahren nahm Shanghai seine Stellung als Weltstadt ein, denn der Handel mit chinesischen Gütern in die westliche Welt erblühte. Im Jahr 2010 zählte Shanghai etwas mehr als 23 Millionen Einwohner, von denen rund 16 Millionen als Bewohner mit ständigem Wohnsitz registriert waren.

Religion inmitten Wolkenkratzern & Shopping-Malls

Während einerseits das Stadtbild von Wolkenkratzern sowie der Armut und den äußerst bescheidenen Lebensumständen vieler Einheimischer geprägt ist, verzaubert andererseits die urbane Kulisse mit ihrem religiös geprägten Hintergrund. Inmitten der Wolkenkratzer trotzen buddhistische Tempel der Moderne und zeigen das Tor zur Welt in einem vollkommenen Moment der absoluten Ruhe. Der Jadebuddha-Tempel im Shanghaier Bezirk Jing’an beherbergt insgesamt drei Buddhastatuen. Mit einer Größe von 1,95 Meter und einem Gewicht von 3 Tonnen zählt der sitzende Buddha aus weißer Jade zu einem der religiösesten Monumentale in Shanghai und der Tempel gehört zu den Nationalen Schwerpunkttempeln des Buddhismus in han-chinesischen Gebieten.


Der Jing’an-Tempel ist ein Tempel des Friedens und der Ruhe. Genau das bedeutet auch die Übersetzung des chinesischen Namens. Ursprünglich 247 n. Chr. errichtet, erlag der Tempel 1972 einem Feuerbrand. Er wurde ab 1983 etappenweise wiedererbaut. Eine 3,8 Meter große Jade-Buddha Statue mit einem Gewicht von rund 11 Tonnen lockt unzählige Besucher an, um im Tempel des Friedens und der Ruhe beides zu finden. Tempelbesucher zünden Räucherstäbchen an und werfen Geldmünzen in den auf dem Hof aufgestellten Schrein, um sich mehr Glück erhoffen zu können.

Die Lage des Tempels ist kennzeichnend für die Ambivalenz Shanghais. In unmittelbarer Nähe zur Metro Shanghai (1686, Nanjing Road West) und eng umbaut mit vielen Hochhäusern und Shopping-Malls pulsiert das urbane Treiben einer Millionenstadt um diesen heiligen Ort der Ruhe und des Friedens.

Shanghai – Eine Metropole der Ambivalenz

Mit einer Bevölkerungsdichte von 3630,5 Einwohnern pro Quadratkilometer herrscht in Shanghai größte Wohnungsnot, wenngleich sich durch die Wirtschaftsreformen in den 1980er Jahren die Situation für die Chinesen deutlich verbessert hat. Gemessen an europäischen Standards ist jedoch eine Pro-Kopf-Wohnfläche von teilweise unter 4 qm nach wie vor nicht zufriedenstellend.

Andererseits wirkt die Metropole Shanghai durch den Wirtschaftsaufschwung als Magnet auf ausländische Investoren und lockt zu Luxusreisen, bei denen Geld keine Rolle spielt. Shanghai hält traumhaft luxuriöse Hotels für Touristen bereit und bietet eine außergewöhnliche Architektur, die weltweit einzigartig ist.

Westlicher Kolonialstil in Verbindung mit Moderne, östlicher Kultur und Spiritualität bringen Reisenden die gemächlich gewachsene heutige chinesische Kultur näher und erlauben gleichzeitig das Eintauchen in alte asiatische Traditionen, wie man sie nur beim Flanieren im Yuyuan Garten, beim Verweilen in den Tempeln Shanghais oder in einem der traditionellen Teehäuser erleben kann. Nightlife, Shopping-Meilen und die schillernde Welt der Mode-Laufstege liegen in unmittelbarer Reichweite, ebenso wie Luxus Wellness-Oasen, exklusive Beautyinstitute, Museen aller kulturellen Themenfelder und internationale Kongresse und Messen.

Ob Sie Shanghai anlässlich eines privaten Urlaubs oder einer Geschäftsreise erleben – Sie werden immer die Ambivalenz eines kulturell und spirituell stark geprägten Landes in sich aufsaugen, dessen Kontraste von Armut und Reichtum einen ganz eigenen Charme haben. Lassen Sie sich mit der Magie anstecken, die Shanghai auf jeden Gast ausübt.

Foto:  © eyetronic – Fotolia.com

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