Die 12 Taten eines Buddhas

Die 12 Taten eines Buddhas

12 Taten eines Buddhas

Der Buddhismus erfreut sich seit Jahren auch in Europa großer Beliebtheit, wenngleich sein gesamter Umfang dem westlichen Denken etwas zu komplex erscheinen mag. Regeln bzw. Einteilungen, wie die in die “Zwölf Taten eines Buddhas” vorgenommene können dazu beitragen, Buddha bzw. den Buddhismus besser zu verstehen.

Auch ein Buddha ist “nur” ein Mensch, der sich aber in bestimmten Punkten in seiner Entwicklung von anderen Menschen absetzt. Um zu verstehen, wie das Leben eines Buddhas verlaufen kann, ist das Konzept der Buddhisten, die Schritte der Entwicklung eines Buddhas in 12 Taten einzuteilen, die logisch aufeinander aufbauen. Die ersten Schritte beschäftigen sich mit der Inkarnation der Seele, der Menschwerdung, die mit der Geburt ihre Manifestation erfährt.

Wie Siddhartha zum Buddha wurde: Eine Einführung in den Buddhismus

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Der Werdegang eines Buddhas kurz umrissen

Eine manifestierte Seele geht nun den Weg, sich zu bilden, Dinge zu erlernen, den Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Dies ist soweit noch nicht ungewöhnlich, aber an dieser Stelle könnte schon ein Unterschied zu einem rein materiell ausgerichteten Menschen auszumachen sein. Denn ein Buddha wird immer auch hinter die Dinge blicken wollen, bei allem, was er tut. Außerdem ist ihm Ästhetik, Schönheit wichtig. Ein Buddha kann als ein besonders sensibler und empfänglicher Mensch betrachtet werden.

Am Scheideweg

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  • Wie man am Beispiel des Dalai Lama gut sehen kann, ist der Weg des Buddhas auch an eine grundsätzliche Entscheidung geknüpft, die bei den auf die (Aus)Bildung folgenden “Taten” zum Tragen kommt.
  • Anstatt eine Ehe zu schließen und eine Familie zu gründen, verzichtet der Buddha auf “fleischliche” Genüsse und lenkt seine Aktivitäten stattdessen in eine spirituelle Richtung.
  • Entsagung und Askese werden diese “Taten” genannt, die einen klaren Unterschied zu den “Normalsterblichen” anzeigen
  • Von nun an widmet sich ein Buddha seiner spirituellen Entwicklung, der Entwicklung der Empathie. Andere Menschen spielen in diesem Stadium eine große Rolle, Helfen, Gutes Tun sind kennzeichnend.
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Ein geradliniger Weg zur Erleuchtung

Die nun folgenden Schritte oder Taten sind alle darauf ausgerichtet, in einen Zustand der Erleuchtung zu gelangen. Um diesen zu erreichen, ist es nötig, die umgebenden und damit auch ablenkenden Einflüsse so gering wie möglich zu halten. In diesem Stadium gehen viele nach Erleuchtung strebende Menschen in ein Kloster, einen Ashram, um sich gezielt mental auf ihre Erleuchtung vorzubereiten. Tägliche Rituale und Gebete helfen dabei, und ein Gebot lautet gerade auch in diesem Stadium, sich nach vorne, ins Parinirvana, zu orientieren. Die letzte “Tat” stellt die vollständige Erleuchtung dar.

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